Kurzfilm „Trauma“

„Trauma“ – Der Kurzfilm wurde im Sommer 2014 gedreht, feierte im Februar 2016 schließlich Premiere und schaffte es beim Shocking Short Award 2017 unter die Top 10.

„Trauma“ ist ein herausragendes Produktions Pol-Projekt, mit dem wir viele Erfahrungen sammeln konnten und sehr viel gelernt haben. Das Produktions Pol-Netzwerk hat das komplette Projekte begleitet: von der ersten Idee bis zum finalen Produkt. Mit „Trauma“ haben wir uns – neben unseren beruflichen Verpflichtungen – den Wunsch nach einer Eigenproduktion realisiert und unsere Liebelei zu Shocking Shorts zelebriert. 

Worum geht es in „Trauma“?
Jeder kennt das sprachverschlagende Gefühl nach dem Aufwachen aus einem zu realistischen Albtraum. Dieser kurze Moment, in dem man in absoluter Bewegungslosigkeit an das eigene Bett gefesselt und unfähig ist, einen anderen Gedanken zu fassen. Und doch verfliegt das Gefühl mit jeder Minute. Mit jeder Sekunde wird es flauer, schwächt ab und löst sich über kurz oder lang in Nichts auf. Man wiegt sich in Sicherheit. Es war nur ein Traum, vermutlich nur eine Reaktion auf die Erlebnisses des Vortages. Nur eine Einbildung, eine Täuschung, ein Zusammenbringen unmöglicher Zufälle, ein Spiel deines Kopfes. – Und wenn das nicht so ist? Was dann?

Das sich wiederholende Erwachen und Zurückkehren in die Realität suggeriert auch John die mutmaßliche Sicherheit, dass seine Gedanken durch ihn kontrolliert werden. Er kennt die Grenze zwischen Wachen und Träumen. Er weiß das Dazwischen auszuhalten und zu überwinden. Er ist sicher, dass er wach ist. Doch alles spricht dagegen. Er beginnt zu zweifeln und scheitert an der Verarbeitung der wahrgenommenen Tatsachen. Ist da noch jemand? Beklommenheit steigt auf. Wer ist da? Die Angst um das eigene Leben wird größer. Wer bin ich?

„Trauma“ ansehen:

Das Making Of zu „Trauma“:




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